Passives Einkommen

Der Begriff zweites oder passives Einkommen taucht besonders in der letzten Zeit immer wieder auf. Dabei ist er nicht besonders neu. Diesen Begriff kennen wir alle schon seit langem. Es sollte eigentlich das Bestreben eines jeden sein sich als zweites Einkommen zu verschaffen

Passives Einkommen oder zweites Einkommen spielt auch besonders bei der Unternehmensnachfolge eine große Rolle, da ein zweites Einkommen immer dann besonders zum Tragen kommen sollte, wenn bisherige Einnahmen und Einkommen aus- oder wegfallen, z.B. wenn das Unternehmen aufgegeben oder veräußert wird.

Was versteht man unter passives Einkommen?

Damit sind alle Einkommensarten gemeint, die ohne wiederkehrende laufende Gegenleistung regelmäßig und wiederkehrend anfallen.Dabei ist es nicht  entscheidend, dass es dabei vielleicht einer einmaligen Leistung bedarf, um ein Anrecht auf wiederkehrende Leistung zu erhalten, aber es im Laufe der Zeit nicht mehr notwendig ist für diese Einnahmen eine  laufende oder wiederkehrende Gegenleistung zu erbringen. Kennzeichnend ist, dass dieses passives Einkommen regelmäßig quasi im “Schlaf” verdient wird.

Warum passives Einkommen?

Passives Einkommen ist immer dann notwendig um laufende Einnahmen zu unterstützen, also eventuell entstehende finanzielle Lücken aufzufüllen oder zu schließen. Es hat den Vorteil, dass diese Einnahmen auch dann erfolgen, wenn keine Gegenleistung erbracht wird oder erbracht werden kann.Und vor allen Dingen es kann auch an die Stelle der bisherigen Einnahmen treten, wenn aufgrund von Zeitablauf,  Krankheit oder Eintritt in den Ruhestand Einnahmen wegfallen.

Es gilt also festzuhalten dass  passive Einnahmen als Ergänzung zu bestehenden Einnahmen, zur weiteren Unterstützung und als Ersatz für wegfallende Einnahmen anzusehen sind.,

Immer dann, wenn zusätzlich zu jetzigen Einnahmen ohne jeweilige Gegenleistung weitere Einnahmen erzielt werden, die regelmäßig und wiederkehrend anstelle der bisherigen konkreten oder auf der anderen Seite Einnahmen ergänzen, spricht man von passiven Einkommen, während ein zweites Einkommen immer zusätzlich ist. Ohne die Frage der Gegenleistung anzusprechen, wird unter passivem Einkommen immer Einkommen ohne Gegenleistung verstanden.

Was können passive Einkommen sein?

Unter passive Einkommen fallen zunächst Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung von Immobilien.  Auch bei Vermietung und Verpachtung sprechen wir von passiven Einnahmen auch wenn zum Teil noch eine Gegenleistung zu erbringen ist, die in der Vermietung des Objektes besteht also Anstrengungen des Vermieters in der Verwaltung der Einnahmen, der Verwaltung der Immobilie, der Durchführung von Reparaturen Organisation von notwendigen weiteren Arbeiten etc.

Zahlungen aus Kapitallebenversicherungen und Rentenversicherungen sind ebenfalls passive Einnahmen. Da diese Art von passiven Einkommenheute nicht mehr so interessant sind, kommen anderen Einkommen eine größere Bedeutung zu.

Auch das Betreiben eines Unternehmens mit mehreren Mitarbeitern gehört -strenggenommen- zu passiven Einkommen.

Darüber hinaus gibt es auch noch als passive Einkommen Einkommen aus Gesellschaften wie Dividenden und Gewinnausschüttungen. Neuerdings gibt es auch vielfach Einkommen im Internetbereich also im sogenannten Online-Bereich. Viele Modelle werden angeboten, häufig mit dem Anspruch “Geld verdienen im Schlaf”. Das das vielfach nicht zutrifft, liegt auf der Hand.

Was ist zu tun?

Der Grundgedanke ist, sich  rechtzeitig um weitere Einnahmen passiver Natur für die Zeit nach dem Eintritt in den Ruhestand zu kümmern.

Das ist für den Fall, dass Einnahmen aus der bisherigen Tätigkeit wegfallen, insbesondere wichtig für Unternehmer, wenn ihre Tätigkeit beendet ist und dort auch keine weiteren Einkommen entstehen. Aber es ist auch nach einer aktiven Betätigung entscheidend, dass dann Einnahmen entstehen, wenn die bisherigen Einnahmen wegfallen oder ergänzt werden müssen, oder eine große Lücke gesteht, wenn Einnahmen nur temporär oder nur zu bestimmten Zeitpunkten erfolgen. Entscheidend ist also rechtzeitig sich darum zu kümmern und vorzubeugen.

Warum tut man das nicht?

Im Allgemeinen sieht man diese Notwendigkeiten nicht ein, man blendet die Ereignisse aus, die passieren können und verschiebt Überlegungen auf einen späteren Zeitpunkt.

Dazu kommen auch noch Ängste vor etwas Neuem, Angst eventuell von jemanden betrogen zu werden.

Bei Vermietung und Verpachtung spielt auch  eine Rolle, dass ein hoher Einsatz an Kapital d.h. an Geld aufzubringen ist um  die Immobilie zu erwerben.

Oft sieht der potentielle Investor nur die Risiken und weniger die Chancen, die mit der Investition zusammenhängen und scheut vor der Verpflichtung.

Weiterhin wird vielfach das Argument gebracht, man habe keine Zeit. Diese Begründung heißt nicht anderes als, man setze andere Prioritäten und sähe die Bedeutung einer Vorsorge nicht ein, sei es dass der Unternehmer davon ausgeht sein Unternehmen gewinnbringend zu verkaufen oder das Unterenhmen auch im hohen Alter erfolgreich führen zu können. Der der spätere Bedarf und die jeweiligen Einkommen werden falsch eingeschätzt.

Festzuhalten ist also, dass häufig der Überblick fehlt, welche Einnahmen später zur Verfügung stehen und welche Ausgaben anstehen.

keinen Überblick

Also was ist zu tun?

Es gilt sich einen Überblick zu verschaffen

und sich Zeit nehmen für Planung der späteren Einnahmen und mit welchen Mitteln und auf welchen Wegen dies erreicht werden kann.

Es sind Prioritäten zu setzen, das heißt Routinearbeiten und Arbeiten von geringer Bedeutung sind zugunsten von zukünftigen passiven Einnahmen zu verschieben.

Diese Aufgaben sind als wichtig einzustufen.

Also rechtzeitig anfangen  und Chancen sehen anstatt nur Risiken.

Richtige Alternativen dazu gibt es nicht. Zusätzlich dazu ist nur der Erhalt und die Weitergabe des eigenen Unternehmens.

Weiterhin möchte ich auf meinen blog “OnlineGeld verdienen” hinweisen. http://tagebuchonlinegeldverdienen.blogspot.com

Bernd Nielsen
der Nachfolgeaufklärer