Neuer Blog vom 7.10.2021

Ich habe in dem Beitrag vom 6.10.2021 das Angebot einer guten Freundin von mir dargestellt, in dem sie Arbeiten und Tätigkeiten von Unternehmern übernimmt, die dieser nicht, schlecht oder nur unsicher ausführt.

Durch diese Abgabe von Tätigkeiten, kann der Unternehmer sich wieder voll auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, das heißt er übt wieder Tätigkeiten aus, in denen er sich sicher fühlt. Diese Tätigkeiten sollten aber von hoher Wichtigkeit sein und letztendlich dazu führen, dass er sich voll auf strategische Aufgaben konzentriert oder Tätigkeiten in Angriff nimmt, um ihn von betrieblichen Funktionen zu entlasten und ihm Unterstützung bei der Geschäftsführung gewährt. Ziel ist letzten Endes die Abgabe der täglichen Geschäftsführung – es sollte nur die „Oberaufsicht“ noch bei ihm verbleiben, damit es dem Unternehmen gelingt den Wert des Unternehmens zu steigern und das Unternehmen vom Unternehmer unabhängiger wird.

Dadurch wird es dem Unternehmer ermöglicht jederzeit das Unternehmen abzugeben oder aus der Geschäftsführung ganz auszuscheiden. Betrachtet man das Unternehmen als einen großen Bestandteil des Vermögens des Unternehmers, so kann dadurch die Funktion von Vermögen jederzeit erfüllt werden: nicht nur regelmäßig Rendite zu erwirtschaften, sondern dass es auch jederzeit (mit einem gewissen zeitlichen Verzug) veräußert werden kann.

Eine Veräußerung des Unternehmens (oder andersweitige Übergabe) sollte nicht nach einer zeitlichen Bestimmung, sondern dann erfolgen, wenn der Wert des Unternehmens am höchsten ist und der Unternehmer durch das Unternehmen oder durch eine Veräußerung des Unternehmens in Zusammenhang mit anderen Einkünften und Vermögensteilen seinen Lebensunterhalt und seinen sonstigen Bedarf finanziell decken kann. Also Loslösung und weg vom Rentnerprinzip, das nur eine zeitliche Vorgabe macht!