Meint täglicher Blog vom 14.12.2020 – warum auch Jüngere meine Tätigkeit brauchen

Meine Zielgruppe sind die 50-65 Jährigen. Das ist eine homogene Gruppe mit ähnlichen Problemen und Wünschen. Doch warum brauchen auch jüngere meine Beratung?

Nachfolge ist ein Thema mit vielschichtigem Hintergrund. Um sein Unternehmen zu veräußern bedarf es einer längeren Vorbereitungszeit. Nach einer Bestandsaufnahme und Analyse können Maßnahmen zur Steigerung des Unternehmenswerts getroffen werden, die erst nach einiger Zeit wirksam werden. Dies ist nicht in einem Jahr zu erreichen. 10-15 Jahre sind schon angemessen. Doch warum es sinnvoll ist, sich schon früher damit zu befassen, sagen Ihne die nachfolgenden Zeilen.

Die Auswahl und Bestimmung einer Erwerbergruppe erfordern ebenfalls
Zeit.

Doch ebenso langfristig ist die Aufgabe für den Unternehmer sein Vermögen so aufzustellen und aufzubauen, dass er nach seiner aktiven Unternehmerzeit von den Erträgen leben kann.

 

Dabei spielt die Auswahl der Rechtsform des Unternehmens eine gewichtige Rolle. Während der Einzelunternehmer den Gewinn des Unternehmens zusammen mit seinen übrigen Einkünften versteuern muss (bei hohen Einkünften mit einem Steuersatz bis zu 45%), beträgt der Steuersatz bei GmbHs 30 %. Hohes Einkommen heißt ein Einkommen von rd. 60.000 bei einem Alleinstehenden.

Zu beachten ist allerdings, dass die Gewinne bei der GmbH ihr zustehen und erst durch Ausschüttungen, die wiederum Kapitalertragsteuer auslösen, dem Anteilseigner zufließen.

Auf der anderen Seite kann der Einzelunternehmer Entnahmen tätigen, die im Allgemeinen keine Steuer auslösen.

Der GmbH-Gesellschafter kann von der GmbH Vergütungen für seine Tätigkeit für die GmbH erhalten, die er mit seinem persönlichen Einkommensteuersatz versteuern muss, die aber auf der anderen Seite Betriebsausgaben der GmbH darstellen.

Man kann sich also vorstellen, dass es nicht einfach ist zu planen, in welcher Rechtsform der Unternehmer tätig werden will, wie er seine Vergütungen und seine Entnahmen bzw. Ausschüttungen und damit auch seinen Vermögensaufbau betreiben will.

Als Einzelunternehmer verbleiben ihm uU. zur Vermögensanlage nur 55%, während die GmbH 70% der Gewinne investieren kann.

Es ist evtl ein Umdenken notwendig, um sich vorzustellen, dass Vermögensanlage auch über eine GmbH erfolgen kann. Stellen Sie sich vor Sie können jedes Jahr 15 % von zB. 30.000 Euro mehr in Ihr Vermögen investieren!

Die gleiche Frage stellt sich, wie wäre es, wenn Sie bei Ausschüttungen Ihrer GmbH statt 75% der Ausschüttung 98.5% für den persönlichen Vermögenaufbau zur Verfügung hätten?

Dies sind Fragen, die zur täglichen Unternehmensführung gehören. Nehmen Sie sich die Zeit dazu! Wenn Sie der Meinung sind, Sie hätten keine, wir helfen Ihnen. Zu einem späteren Zeitpunkt mehr dazu.

Hier ein link, der Ihnen ein Interview zeigt, dass „The Way of Business TV“ mit mir geführt hat. https://www.youtube.com/watch?v=hljlRwrMnfs