Mein täglicher Blog vom 17.2.2021 – Änderung der Unternehmensführung

Man ist es gewohnt, dass ein Unternehmer sich voll auf sein Unternehmen konzentriert und häufig sich um keine anderen Angelegenheiten kümmert.

Da bleiben diverse anderen Dinge wie Familie, Freizeit aber auch die Zeit sich um seinen Vermögensaufbau zu kümmern auf der Strecke. Es wird dann oft nicht in die persönliche Vermögensbildung investiert oder es wird zwar investiert, aber die Pflege der Investition lässt zu wünschen übrig. Ein weiterer Punkt ist, dass der Betrag nach Steuern, der für die persönliche Vermögensbildung zur Verfügung steht, zu niedrig ist. Oder anders ausgedrückt, die Steuerbelastung ist unnötig hoch. Zu ändern ist das zum Beispiel dadurch, dass das Unternehmen nicht mehr als Einzelunternehmen oder Personengesellschaft geführt wird, sondern als GmbH und das Geschäftsführergehalt nur zur Abdeckung der Kosten für die persönliche Lebensführung dient. Der verbleibende jetzt höhere Gewinn wird nicht ausgeschüttet, sondern in gut rentierliche Anlagen investiert, z.B. Aktien oder Immobilien.

Was sinnvoll ist, entscheidet die jeweilige Situation. Doch das ist es nicht allein, es gilt auch zu klären, ob die Anteile an der GmbH vom bisherigen Unternehmer gehalten werden oder ebenfalls von einer GmbH. Diese Fragen und noch viele andere sind vom Unternehmer zu klären, wer investiert und in was wird investiert, wie werden Ausschüttungen behandelt.

Da dies alles die Geschäftsführung berührt, muss der Begriff „Geschäftsführung“ um die Gestaltung und Vorbereitung der Nachfolge und um den Bereich des persönlichen Vermögensaufbaus erweitert werden.

Vermögensaufbau ist ein ganz wesentlicher Teil der Tätigkeit des Unternehmers. Vorbei sind die Zeiten, wo der Unternhmer zu Beginn seiner Unternehmenstätigkeit eine oder  mehrere Lebensversicherungen abschloss in der Erwartung sich nicht mehr um Vermögensbildung kümmern zu müssen und nur am Monatsende dafür zu sorgen, dass die Beiträge gezahlt werden konnten.

Jetzt kann natürlich sofort der Einwand kommen, wie der Unternehmer dies alles schaffen soll, wo er doch sowieso schon zuviel zu tun hat. Selbstverständlich kann er sich diese Arbeit nicht noch zusätzlich aufbürden, sondern er muss abgeben und delegieren, z.B. unnötige Arbeiten oder betriebliche Funktionen, die auch ein Mitarbeiter wahrnehmen kann!

 

Hier ein link, der Ihnen ein Interview zeigt, dass „The Way of Business TV“ mit mir geführt hat, damit Sie mehr über mich und meine Tätigkeit erfahren.

https://www.youtube.com/watch?v=hljlRwrMnfs